Thermografie

Durch die Wände sehen, wünscht sich jeder. Das kann auch die Thermografie nicht leisten, aber vieles verrät sich doch dadurch, wie die sichtbare Oberfläche erwärmt oder abgekühlt wird. Das Bild im Thermogramm wird durch das Wärmeleitverhalten des Materials darunter und von den Einbauten bestimmt. Deshalb kann aus dem Wärmebild schnell auf das innere darunter geschlossen werden: 

Nässe erhöht die Wärmeleitfähigkeit gegenüber den trockenen Teilen.
Heizleitungen erwärmen die Wand lokal.

Trinkwasserleitungen machen die Wand kühler. Hohlräume machen die Wand dünner.
Damit ist die Wand kühler. Luft kühlt oder wärmt weniger als Wasser. Auch Einbauteile wie Holzbalken oder Stahlträger verändern die Wärmeleitung.

Wichtig: Es muss immer ein Temperaturunterschied da sein: Entweder wärmer oder kälter als am Aufnahmeort.

Wenn alle Heizungen aus sind und es drinnen genau so warm oder kalt ist wie außen, dann funktioniert Thermografie nicht: Sie lebt vom Temperaturgefälle, denn das ist, was wir sehen!

Thermografie

Thermografie

Fotos erstellt mit:  Nikon D 300 und Thermografie-Kamera Trotec IC 80

Zur Qualitätssicherung wird die Thermografie bei der Überprüfung der einwandfreien Wärmedämmung von Gebäuden eingesetzt (Bauthermografie). Damit lassen sich Fehler in der Bauausführung eindeutig nachweisen (siehe Foto). Besonders effektiv ist eine gleichzeitige thermografische Untersuchung der Gebäudehülle in Verbindung einer Luftdichtheitsprüfung.

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